Homeoffice: Dein perfektes Zeitmanagement

Ein solides Zeitmanagement spielt bei der remote Arbeit besonders im Homeoffice eine essentielle Rolle. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie die Zeit für sich gewinnen können!

Von Yannic Buque

Wie man mit seiner Zeit umgeht, ist immer ein wichtiges Thema. Denn egal was wir tun, die Zeit schreitet kontinuierlich voran. Und am Ende jedes Tages sind die 24 Stunden dann weg- die Frage ist nur, wie gut wir sie nutzen konnten.

Wenn Sie remote arbeiten, dann liegt hier viel Verantwortung bei Ihnen selbst. Bei schlechter Tagesplanung im Homeoffice ist man schnell frustriert, weil man nicht vorankommt. Die besten Tipps und Vorgehensweisen bekommen Sie hier in zwei Abschnitten sauber und strukturiert geschenkt.

Erster Teil – Wichtiges Vorwissen

 

Motivation

Um es anpacken zu können, benötigen Sie ein Grundlevel an Motivation. Es ist wichtig, zu wissen, wie man in eine motivierte Stimmung kommt. Vor allem im Homeoffice ist es schwieriger, sich zum Arbeiten aufzuraffen.

Ein Tipp dazu: Sehen Sie sich nach dem Aufstehen oder beim Frühstück ein Video von jemandem an, der motiviert. Sei es Christian Bischoff, Bodo Schäfer, Tony Robbins oder zu wen auch immer Sie aufsehen.

 

Biorhythmus

Außerdem ist es wichtig, dass Sie sich gut kennen. Wenn man remote arbeitet, hat man auch viel Spielraum. Es macht keinen Sinn, um vier Uhr aufzustehen, nur weil Tim Cook das auch tut.

Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert: Wie lange schlafen Sie? Können Sie morgens oder abends besser arbeiten? Wann fühlen Sie sich am wohlsten?

Empfehlenswert ist hier die App Sleep Cycle, welche Sie nur während Leichtschlafphasen weckt.

 

 

Zweiter Teil: 3 Schritte zum optimalen Zeitmanagement

 

Schritt 1: Grundlegendes

Wichtig ist als erstes eine Sache: Starten Sie nicht planlos in den Tag.

Beim Homeoffice gibt es keinen Chef und keine Kollegen, die Ihnen über die Schulter schauen. Es sind nur Sie und ihr Laptop. Das klingt erstmal gut, bedeutet aber auch, dass der Druck von außen stark nachlässt. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich jetzt selber strukturieren.

Um Ablenkungen zu vermeiden- und Ihren inneren Schweinehund direkt mal im Käfig zu lassen- sollten Sie sich immer eine Liste machen von Dingen, die Sie heute erledigen werden.

 

Beliebte Fehler

Diese Liste sollte nicht so lang sein, halten Sie sich z.B. an fünf Aufgaben. Sie sind nicht besser, wenn Sie sich zwanzig Sachen vornehmen und am Ende zehn davon überbleiben.

Außerdem sollten Sie die Planung nicht zu penibel nehmen. Es kann passieren, dass man- statt zu arbeiten- eine Stunde damit verbringt, die To-Do-List auszuarbeiten. Nehmen Sie sich dafür höchstens zehn Minuten, und dann fangen Sie an. Machen Sie das täglich, wird es zu einer wertvollen Gewohnheit.

 

Schritt 2: Aufgabe plus Zeitblock = Optimal

Was allerdings ein richtig guter Tipp fürs remote-arbeiten ist, erfahren Sie nun:

Statt sich einfach nur die wichtigsten fünf Aufgaben zu notieren, fügen Sie zu jeder einen Zeitblock hinzu. Z.B. E-Mails checken & beantworten: 9 – 10 Uhr.

An diese Blöcke halten Sie sich dann auch, und zwar ohne Ablenkungen. Vergessen Sie aber nicht, zwischen den Blöcken Pausen einzubauen. Tipp: Bauen Sie eine extra-Pause für unvorhergesehenes ein, damit Sie nicht aus ihrem Gleichgewicht geraten.

 

Zwischenregel: Eat that frog

 

Hier kommt eine Wunderstrategie, die simpel und sehr effektiv ist. Egal, was Sie im Homeoffice machen: Der innere Schweinehund stellt einen Gegenspieler dar. Bei jeder Aufgabe, die Sie sich stellen, ist die Überwindung unterschiedlich hoch.

Deshalb folgende Regel: Machen Sie die unangenehmste Aufgabe zuerst, und zwar immer. Danach kann man den Tag bereits als erfolgreich betrachten und alle anderen Aufgaben sind leichter zu erledigen. (Hier der Link zum inspirierenden Bestseller)

 

Schritt 3: Anpassen und verbessern

Befolgen Sie diese Techniken mal eine Woche lang, und Sie werden sehen, dass Sie aus der gegebenen Zeit das Maximum rausholen. Und dazu haben Sie auch immer ein gutes Gefühl am Abend, weil nicht noch etwas übrigbleibt. Seien Sie zufrieden, wenn Sie Ihre Liste abgearbeitet haben. Wenn Sie immer schon um zwölf Uhr fertig sind, dann nehmen Sie eben ab jetzt mehr Punkte rein. Denn im Homeoffice haben Sie die volle Kontrolle.

Passen Sie es an, wie es am besten funktioniert- aber lassen Sie keine der Techniken weg.

 

Zusammenfassung

Hier nochmal das Wichtigste aus dem ersten Teil:

 

      1. Tanken Sie morgens Motivation, um bestmöglich zu starten.

      2. Optimieren Sie ihren Biorhythmus. Basteln Sie herum, bis es passt.

 

Und zum zweiten Teil:

 

      1.  Machen Sie sich für jeden Tag im Home-Office eine Liste

      2.  Fügen Sie zu jeder Aufgabe einen Zeitblock hinzu

Regel: Machen Sie das Unangenehmste immer zuerst

      3.  Passen Sie den Rest so an, dass es gut für Sie funktioniert

 

Damit haben Sie das Rüstzeug für ein optimales Zeitmanagement. Viel Erfolg!

 

Einen tieferen Einblick ins Thema gibt es hier