3 Probleme + Lösungen, die jeder beim ersten Mal remote arbeiten hat

In diesem Blog geht es darum, wie die gängigsten Herausforderungen im remote (Homeoffice) Alltag zu meistern sind. Speziell die Herausforderungen: Isolation, Ablenkungen und das Abschalten von der Arbeit.

Von Julius Urban

3 Probleme + Lösungen, die jeder beim ersten Mal remote arbeiten hat

 

Mit der Ausbreitung von COVID-19 sind mehr Menschen denn je dazu animiert remote zu arbeiten. Für die meisten davon ist es das erste Mal.

Jeder Anfang ist schwer, daher berichten wir aus unseren Erfahrungen als remote Team und wie wir mit diesen Problemen umgegangen sind.

 

Viele haben mit mindestens einer dieser 3 Probleme im Homeoffice zu kämpfen.

 

  • Isolation
  • Lösung: Persönliche Treffen & online Kommunikationstools
  • Ablenkungen
  • Lösung: Handy weg & fester Arbeitsplatz
  • Abschalten von der Arbeit (Burnout)
  • Lösung: Kalender überarbeiten

 

 

Problem: Isolation

Mit Isolation haben wir uns im Team häufiger auseinandersetzen müssen. Es war für uns Gründer ein wichtiges Thema, auf das wir achten mussten als wir unser Unternehmen komplett remote gestellt haben.

Warum? Weil viele aus unserem Team das klassische Büro gewohnt waren. Es ist eine enorme Umstellung aus einem Umfeld gezogen zu werden, wo das Schulter-tippen und die Kaffeepausen zum Alltag gehörten. Obwohl das Produktivitätskiller sind, gehörte dies auch zum sozialen Umgang mit den anderen.

Lösung: Persönliche Treffen & online Kommunikationstools

Um Isolation Zuhause bekämpfen ist es wichtig, nicht den Kontakt zum Team zu verlieren. Für schnellen Smalltalk, Memes austauschen oder schnell auf den neusten Stand gebracht zu werden eignen sich online Tools wie Slack oder Basecamp wunderbar. Vergleichbar mit WhatsApp für Unternehmen, können alle ohne Barrieren miteinander kommunizieren.

Wir empfehlen anderen remote Unternehmen auch, täglich oder zweitäglich ein Team Meeting über Video Tools wie Zoom oder Google Hangouts zu halten.

Darüber hinaus sollten sich remote Teams und Unternehmen trotz alledem regelmäßig persönlich treffen. Sei es einmal im Quartal oder alle jedes halbe Jahr, Hauptsache das Team trifft sich. So können neue Mitarbeiter vorgestellt werden, z.B. wichtige Unternehmensziele besprochen werden und der soziale Kontakt untereinander aufrecht gehalten werden.

 

Problem: Ablenkungen

Ich persönlich kenne das Problem zu gut. Ich arbeite zuhause und werde durch alles mögliche abgelenkt. Auch wenn die Selbstdisziplin hoch ist, kann es manchen sehr schwerfallen in den eigenen 4 Wänden produktiv zu arbeiten.

Lösung: Handy weg & fester Arbeitsplatz

 

Zunächst einmal, stellt euer Handy auf Flugmodus und legt es in einen anderen Raum. So ist der größte Zeitfresser schon einmal weg.

Wenn ihr Zuhause arbeiten wollt, richtet euch einen festen Ort ein, der NUR für Arbeit ist. Am besten einen ganzen Raum, den ihr auch nur zum Arbeiten betretet. Wenn das nicht geht, ein eigener Schreibtisch klappt auch. Ziel ist es, einen Platz zu schaffen, wo ihr euer Gehirn darauf Primen könnt, dass dieser nur und wirklich nur für zum Arbeiten ist. Sobald ihr euch dann daransetzt, stellt euer Gehirn automatisch auf Arbeitsmodus stellen. Wenn ihr Zuhause nicht arbeiten wollt oder könnt, empfiehlt es sich, eine lokale Coworking Space oder ein Coffee Shop auszuprobieren.

Sich angemessen zu kleiden, anstatt mit Jogginghose auf dem Sofa zu sitzen, hilft auch.

 

Problem: Abschalten von der Arbeit (Burnout)

 

Während einige damit kämpfen mehr im Homeoffice zu schaffen, kämpfen andere damit, sich zu bremsen.   

Das Burnout Risiko im Homeoffice ist wesentlich höher als im Büro.
Warum? Zuhause spürt man keine festen Arbeitszeiten. Für viele spielt es keine Rolle, ob man abends, statt was zu unternehmen doch nochmal den Laptop rausholt und weiterarbeitet. Die Distanz zur Arbeit fehlt. Dadurch entsteht zusätzlicher Stress, der im schlimmsten Fall zu einem Burnout führt. Das geht auch anders!

 

Lösung: Kalender überarbeiten

 

Zunächst einmal sollte jeder, der mit diesem Problem kämpft seinen Kalender nehmen und sich „Freizeit“ fest einplanen. Achtet auf Pausen und strukturiert euch euren Tag so, dass ihr nicht mehr arbeitet als im Büro. Das könnte kurzfristig Euern Arbeitgeber zwar nerven, ist aber notwendig, um nachhaltig und langfristig die gleiche Leistung erbringen zu können.

Wir empfehlen unserem Team auch, Unternehmungen außerhalb ihres Zuhauses zu planen. Am besten so, dass ihr z.B. Tickets schon im Voraus bucht, um euch daran zu binden.

 

Zusätzlich empfiehlt es sich, jeweils zwei Laptops und zwei Handys zu haben. So könnt ihr eure beruflichen Geräte im Feierabend einfach ausschalten und weglegen und kommt nicht in Versuchung weiter zu arbeiten.

 

Zusammenfassung:

 

In diesem Blog geht es darum, wie die gängigsten Herausforderungen im remote (Homeoffice) Alltag zu meistern sind. Speziell die Herausforderungen: Isolation, Ablenkungen und das Abschalten von der Arbeit.
Schlussendlich ist es am wichtigsten, dass Ihr Euren Remoten Arbeitstag genauso behandelt wie einen regulären Tag im Büro.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Bleibt also dabei, steht zu festen Zeiten auf, kleidet Euch angemessen und setzt Euch an einen Platz, den Ihr mental mit Arbeit verbinden könnt. Ob das Zuhause, im Coffeeshop um die Ecke ist oder in einer Coworking Space ist, spielt dabei keine Rolle.

Jeder muss seine persönliche Routine herausfinden.